Herbstzeit ist Maronenzeit
Nichts bereitet mir so viel Freude wie der unverwechselbare Duft und der köstliche Geschmack von Maronen! Glasierte Maronen sind das herbstliche Geschmackserlebnis schlechthin. In wenigen Schritten zeige ich dir, wie du sie ganz einfach selbst zubereitest und so den Herbst auf köstliche Weise genießen kannst!

Foto: Axel Collein | Pixel &Co
Mein Rezept für glasierte Maronen
Kochutensilien
- 1 Pfanne oder Topf
Zutaten
Glasierte Maronen
- 200 g geschälte und gegarte Maronen (vakuumiert)
- 1 TL (gehäuft) Zucker
- 20 g Butter
- 20-25 ml Portwein oder Madeira
- 1 Prise Salz
Zubereitung
Glasierte Maronen
- Butter und Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Anschließend die Mischung karamellisieren, bis sie eine goldgelbe Farbe annimmt.
- Die Maronen hinzufügen und die Pfanne dabei schwenken, bis alle Kastanien gleichmäßig mit dem Karamell überzogen sind. Danach mit Portwein oder Madeira ablöschen und eine Prise Salz hinzufügen.
- Die Flüssigkeit so lange einkochen lassen, bis nur noch etwa 2 Esslöffel Flüssigkeit verbleiben. Anschließend die Masse sofort servieren.Guten Appetit wünscht Rezepte-Silkeswelt.de
Notizen
- Falls Du keine fertig geschälten Maronen bekommst, kannst du dies auch selbst herstellen. Dazu ritzt Du die Maronen auf der gewölbten Seite kreuzweise ein und gibst sie für 15 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser. Die Schale der Maronen platzt auf .
- Die Maronen mit einem Sieb herausnehmen. Etwas abkühlen lassen und noch warm schälen und auch von der inneren Haut befreien.
Nährwerte

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Was zu glasierte Maronen servieren?
Glasierte Maronen sind für mich ein absolutes Highlight, das kaum mehr Begleitung braucht. Klassisch werden sie oft zu Gans, Wild oder Braten mit Rotkraut serviert. Aber ich genieße sie ebenso gerne als herbstlichen Snack zwischendurch. Sie verleihen jedem Herbstgericht eine besondere Note.
Lange habe ich mich nicht an die Zubereitung gewagt, weil ich dachte, sie sei kompliziert. Doch dank fertig geschälter und vorgekochter Maronen aus dem Handel gelingt das Ganze wirklich spielend leicht. So stehen bei mir in der Maronenzeit mehrere Portionen auf dem Tisch – immer wieder lecker und unkompliziert.

Kann man glasierte Maroni aufwärmen?
Wenn man glasierte Maronen noch einmal aufwärmen möchte, ist das selbstverständlich möglich. Oft entfalten die Esskastanien dabei sogar ein intensiveres Aroma, da sie die Aromen aus dem Sud aus Butter, Zucker und süßem Wein besser aufgenommen haben. Man benötigt nur wenig Hitze, um die Maronen wieder auf die richtige Temperatur zu bringen. Erhitze die Maroni bei niedriger Temperatur sanft unter einem Deckel in der Pfanne oder im Topf. So löst sich der feste Karamell wieder auf und wird wunderbar cremig.
Wie kocht man Maronen mit Schale?
Falls man frische Maronen mit Schale verwenden möchte, muss man diese zunächst von der Schale befreien. Schneide dazu die Esskastanien kreuzweise ein und röste sie im Backofen oder koche sie. Zum Kochen gibst du die Maronen für etwa 20 Minuten in kochendes Wasser. Sobald die Schale aufplatzt, sind sie gar. Lasse die Maronen anschließend etwas abkühlen, damit du dich nicht verbrennst, und schäle sie am besten noch warm.
Zur Entfernung der inneren Haut kann man diese leicht mit einem Geschirrtuch abrubbeln oder vorsichtig mit der Messerspitze abziehen. So sind die Maronen perfekt vorbereitet und lassen sich weiterverarbeiten.

Kann man Maronen einfrieren?
Rohe Maronen würde ich nicht einfrieren. Du kannst die geschälten und ausgekühlten Maronen portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen werden sie, wie gewohnt, weiter verarbeitet.
Frische oder vakuumierte Maronen?
Beides funktioniert bei den glasierten Maronen. Frische Maronen, die man im Backofen röstet, haben zusätzlich noch Röstaromen als Geschmack. Das gibt ein intensiveres Aroma. Alternativ kann man sie auch kochen und dann schälen, wie das geht, habe ich etwas weiter oben beschrieben.
Sind Maronen gesund?
Glasierte Maronen stecken voller Nährstoffe. Unter ihnen Kalium, Calcium, Vitamin A + B + C. Auch der Darm freut sich sehr darüber. Bei einer Magen-Darmgrippe schreibt man ihr eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darmtrakt zu.
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