Rezept für SauerbratenSauerbraten

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Das Slowfood-Essen im Herbst. Für mich eines der besten Dinge am Herbst. Früher wurde ein Sauerbraten aus Pferdefleisch gemacht. Das mögen wir nicht wirklich. Wir machen ihn unseren Sauerbraten, mit Fleisch das aus dem Bug stammt. Der bleibt schön saftig und wird herrlich zart.

Für Sauerbraten gibt es zig verschiedene Varianten. Ihr könnt Eure ganz persönliche Version finden, indem Ihr mit den Gewürzen und den flüssigen Bestandteilen der Beize spielt. Die Beize dient dazu das Fleisch zart und mürbe zu bekommen. Die Gewürze können gut in das Fleisch einziehen und auf Grund der langen Ruhezeit wird der Braten richtig lecker. Die Beize gibt dem Sauerbraten erst seine richtige Note und macht ihn richtig sauer. Das ist auch gewünscht, daher solltet Ihr nicht mit Rosinen und Zuckerrübensirup sparen. Auch bei dem Wein solltet ihr einen Rotwein nehmen, den Ihr gerne mögt. Nichts Schlimmeres als einen schlechten Wein! Nur wo etwas Gutes reinkommt, kann auch etwas Leckeres rauskommen. Wir haben uns für einen Dornfeldern trocken entschieden. Der Wein sollte trocken und nicht zu leicht sein. Genauso ist es auch beim Rotkraut! Hier habe ich mich für das Neue Rotkraut von Hengstenberg entschieden. Die Verfeinerung mit Preisebeeren und Portwein finde ich Mega toll und passt sehr gut zu dem Sauerbraten Gericht! In dem Sinne, gehen wir jetzt zum Rezept.

 

einfacher Sauerbraten

  • Das Rezept für die glasierten Maronen findest Du hier: L I N K
  • Du magst deinen Himbeeressig selbst machen: L I N K

Mein Rezept für Deinen Sauerbraten:

Sauerbraten

Silke Silke

Zutaten

  • 1 kg Rinderbraten

Beize

  • 750 ml Rotwein trocken
  • 500 ml Himbeeressig
  • 10 Stück Wacholderbeeren
  • 5 Stück Nelken
  • 5 Stück Pimentkörner
  • 2 Stück Zwiebeln
  • 1 Stück Karotte
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Sosse

  • 7-10 Stück Gewürz-Spekulatius
  • 6 EL Rosinen
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • 2 Stück Zwiebeln

Herstellung

Rinderbratenbeize


  1. Zwiebeln und Möhren würfeln. Rotwein, Essig aufkochen und die Gewürze dazu geben. 5 Minuten weiter köcheln lassen und anschließend abkühlen.

  2. Das Fleisch trocken tupfen und in einen richti große Gefrierbeutel geben. Mit der Beize auffüllen und verschließen. Wenn Du einen Vakuumierer hast, dann gibt es einen Trick um das Fleisch gut zu vakuumieren.

    Dazu das Fleisch in den Beutel geben und tiefer hängen als der Vakuumierer steht. Dazu mache ich eine Schublade auf, stelle den Beutel aufrecht hinein und das Gerät direkt davor auf die Tischplatte. So kann ich gut erkenne wann das Gerät die Flüssigkeit hochzieht und stoppen.

  3. Das Fleisch sollte mind. 2-3 Tage in der Beize im Kühlschrank liegen. Es kann aber auch bis zu 4 Wochen durchziehen. Für Eilige geht es mit dem Vakuumierer schneller. Da ist es bereits nach 24 Stunden lecker.

Fertigstellung

  1. Die Zwiebeln fein würfeln. Das Fleisch aus der Beize nehmen und trocken tupfen. Die Beize durch ein Sieb geben und auffangen. Von allen Seiten heiß anbraten. Ich mache das in einem beschichteten Top ohne Fett. Wer dies nicht hat, kann es mit Butterschmalz anbraten. Wenn alle Seiten richtig braun sind, kommen die Zwiebeln mit dazu. Wenn diese leicht Farbe genommen haben, mit der Hälfte der Beize auffüllen.

    Rosinen und Spekulatius dazu geben. Den geschlossenen Topf bei 200°C in den Backofen geben und gut 2 Stunden schmoren. Dabei ab und an drehen. Mit der restlichen Beize auffüllen. Mit Zuckerrübensirup evtl. Pfeffer abschmecken.

    Fertig!

Zusatzinfo / Tipps

Sauerbratenfleisch     Sauerbraten aus der Beize

 

  • wer die Sauce etwas binden mag, kann sie mit 1-2 TL Stärke mit Sauce mischen und in die Sauce einrühren. Mind. 5 Minuten köcheln lassen damit der Mehlgeschmack verloren geht.
  • Original kommen Printen in die Sauce aber die gibt es bei uns nicht. Daher gibt`s bei uns Gewürzspekulatius.
  • Mit den Gewürzen könnt Ihr gerne spielen. Evtl. auch die Gewürze in einer Pfanne anrösten um mehr Aroma herauszukitzeln.
  • Wir essen dazu gerne gut durchgekochtes Apfelrotkraut und Bubespitzle (ähnelt den Schupfnudeln)

 

// weitere „Slow“-Food Gerichte findest Du hier: L I N K //