Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Herbstgrüße mit viel Boah und Määh!

Heute zeigen wir Euch wieder eine neue Idee um sich mit einem Biß in den Genusshimmel zu katapultieren. Leise Grüße vom kommenden Herbst. Die Kombination Ziegenfrischkäse Feigen Burger war die selbst gestellte Aufgabe für unser nächstes Umami Erlebnis.

Liebst Du Burger genauso wie wir und baust Dir die Zutaten am liebsten selbst oder willst endlich damit anfangen? Hier findest Du alle unsere Rezepte mit Burger und alles was dazu gehört.

Rezepte mit Burger

Bester Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Das Burger Bun unserer Wahl

Es sollte ein festes Burger Bun sein. Wir nehmen dafür unser Burger Bun Italian Style, dass sich auch noch belegt, gut schneiden lässt. Denn ein geteilter Burger ist ein halber Burger und reicht für jeden von uns dicke, um satt zu werden. Dennoch haben wir für diesen Beitrag zwei Burger gebaut und auch das Rezept so beschrieben.

Das Umami beginnt mit einer süßen Note

Wir beginnen unter dem Deckel mit einem süßen Honigsenf, dem Vorzimmer zu unserem Umami Erlebnis. Der Honig schwächt das Määäh ein wenig für alle denen es wichtig ist. Das funktioniert hervorragend und wird so auch in vielen Varianten als Ziegenkäse mit Honig angeboten. Den Honigsenf haben wir übrigens erst nach dem Fotografieren unter den Deckel des Brötchens vom Ziegenfrischkäse Feigen Burger verteilt. Das hätte beim Fotografieren einfach nicht gut ausgesehen.

Die Feige ist der Vorbote für den Herbst

Dann kommt die Feige mit ihrer ganzen Frische und milden Fruchtigkeit. Dünn aufgeschnitten ist sie roh ein wahrer Genuss. Ich persönlich mag rohe Früchte wie Äpfel oder Birnen auch nur in dünnen Scheiben roh genießen. Ganze Spalten sind mir nicht nur auf dem Burger zu viel. Aufmerksame Leser*Innen haben jetzt schon bemerkt, dass ich so gar nicht auf den Ziegenfrischkäse eingehe. Der kommt geschmacklich als Spitze ganz zum Schluss! Beim ersten Mal war es überraschend. Aber bis zum Ende richtig gut!


Zwiebeln gehören einfach zu jedem Burger

Nach dem Ziegenfrischkäse mit Feige haben wir selbst gemachte gepickelte Zwiebeln auf das Rindfleisch Patty gelegt. Das bringt eine leichte Säure für unseren Ziegenfrischkäse Feigen Burger Umami Erlebnis. Wir hatten von unserem Rezept für den Black Bean Umami Burger einfach noch ein ganzes Glas übrig. Alternativ würde ich hier aber auch unbedingt rohe Zwiebelringe oder Röstzwiebeln nehmen und keinesfalls darauf verzichten wollen.

Das Patty haben wir mit vielen Zutaten verfeinert

Dann geht es weiter mit einem vollen Mundgefühl durch das Hackfleisch Patty, dass mal wieder vom Metzger unseres Vertrauens genau richtig gewolft wurde. Fragt bei eurem nächsten Einkauf doch einfach mal danach, ob er es für ein Burger Pattie etwas gröber wolfen kann. Dann habt ihr vor allem den Vorteil richtig frische zubereitetes Hackfleisch zu bekommen. Rinderhack wird oft viel feiner hergestellt. Vor allem in der Auslage im Supermarkt. Das ergibt in der Patty Presse eine viel dichtere Struktur und die Patties werden meistens einfach zu fest.

Mindestens eine Stunde vor dem Grillen oder Braten, holen wir das Hackfleisch aus der Kühlung, würzen die ganze Masse mit Kräutern, einer ausgewählten Pfeffersorte und Paprika und lassen es bei Raumtemperatur warm werden. Gesalzen wird das Fleisch erst kurz vorher.


Eine leichte Bitternote zum Schluß

Der Boden des Burger Bun hat bis dahin zuverlässig alles zusammen gehalten und das Boah kommt noch vor dem Määh!“

Jetzt darf für unser Umami beim Ziegenfrischkäse Feigen Burger natürlich die Bitternote nicht fehlen, die mit dem Feldsalat genau richtig einsetzt. Der Salat dient generell zum Schutz vor austretendem Fleischsaft für das Brötchen oder in unserem Fall die Guacamole. Diese wirkt mit ihren natürlichen Fetten zuletzt als Geschmacksverstärker und hat mit einem Hauch Chili auch die Schärfe, die wir beim Essen so lieben. Wie schon erwähnt, mache ich diesen Geschmacksverstärker dafür verantwortlich, dass der Geschmack des Ziegenkäses zum Schluss erst so richtig knallt.

Alle Rezepte für den Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Wenn Du jetzt schon herausfinden willst welche Rezepte wir in dem Ziegenfrischkäse Feigen Burger noch verwendet haben, dann gehe doch einfach auf unsere gesammelten Rezepte mit Burger (LINK)


Mein Rezept für den Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Ziegenfrischkäse Feigen Burger

Ziegenfrischkäse-Feigen-Burger

30 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde
30 Minuten
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Silke
Kalorien 1193 kcal
Fett 85 g
Eiweiss 85 g
Kohlehydrate 75 g

Zutaten

Burger Patties

  • 300 g Rinderhack Frisch gewolft vom Metzger
  • 1 TL Pfefferkörner Whisky Pfeffer Alternativ schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Rosmarin-Nadeln Alternativ 1 TL Rosmarin gemahlen
  • 1 TL Thymian frisch Alternativ Thymian getrocknet/gemahlen
  • 1 TL Bananenzucker Alternativ brauner Zucker
  • 1 TL Paprikapulver geräuchert Alternativ Paprikagewürz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Salz

Guacamole mit Chili

  • 1/2 Avocado
  • 1 EL saure Sahne
  • 1/2 Chilischote Alternativ Chilipulver.
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz nach persönlichem Geschmack mehr

Honigsenf

  • 2 TL Mittelscharfer Senf
  • 1 TL Honig nach persönlichem Geschmack mehr

Burger Buns Italian Style

  • 2 Burger Buns

Weitere Zutaten

  • ca. 80 g Ziegenfrischkäse
  • ca. 40 g Feldsalat
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Feige

Anleitungen

Burger Patties

  • Das Hackfleisch mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus der Kühlung holen. In der Zwischenzeit die weiteren Zutaten vorbereiten.
  • Die Rosmarin-Nadeln und die Thymian Blätter grob klein hacken. Den Knoblauch schälen, klein hacken.
  • Die Pfefferkörner in einem Mörser leicht andrücken. Den Rosmarin, Thymian und den Knoblauch dazu geben. Der Bananenzucker dient als Schleifmittel. Alles zusammen im Mörser fein reiben.
  • Die Gewürzmischung in eine große Schale geben und mit gewaschenen nassen Händen das Rinderhack dazugeben und gleichmäßig vermengen.
    Das Fleisch weiterhin bei Raumtemperatur warm ziehen und die Gewürzmischung eine Stunde wirken lassen.
  • Das Hackfleisch in zwei Portionen aufteilen. In die untere Schale der Patty-Presse eine ausreichend große Frischhaltefolie einlegen und das Fleisch in Form drücken. Nicht zu fest!
    Mit der Frischhaltefolie das Patty vorsichtig aus der Schale lösen. Den Vorgang für das zweite Patty wiederholen. Die Patties von beiden Seiten mit Salz bestreuen. Das Salz leicht in die Oberfläche drücken.
  • In einer vorgeheizten Grillpfanne (wir empfehlen nicht mehr als 210°C), eine Esslöffel Speiseöl verteilen und beide Burger Patties gut zwei Minuten von jeder Seite braten. Während des Bratvorgangs mit einem Pinsel das heiße Öl aus der Pfanne über die Ränder des Pattie streichen, um auch am Rand eine krosse Kruste zu bekommen.
  • Die Burger-Patties aus der heißen Pfanne nehmen und abgedeckt noch etwas gar ziehen lassen.

Guacamole mit Chili

  • Die Avocado halbieren und durchdrehen um den Kern eine Hälfte von der anderen lösen. Mit einem Esslöffel das Avocadofleisch aus der Schale lösen.
    In einer Schüssel die Avocado mit einer Gabel zerdrücken, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  • Die saure Sahne und den Zitronensaft dazu geben. Mit der Gabel cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die frische Chilischote halbieren. Die Kerne und Fäden heraustrennen und zur Seite legen. Die Chilischote fein hacken und unter die Guacamole rühren. Je nach persönlichem Geschmack nicht sofort die ganze Chili dazu geben. Besser nach und nach. Wer es noch schärfer mag, hackt ebenfalls die Chili-Kerne und Fäden klein und gibt sie schrittweise dazu.

Zwiebel

  • Die Zwiebel quer zur Wuchsrichtung halbieren. Aus der halben Zwiebel dünne Zwiebelringe schneiden und in einer Pfanne kurz glasig dünsten.

Feldsalat

  • Den Feldsalat waschen und putzen. In einzelne Blätter aufteilen und bis zur Verwendung in kaltem Wasser liegen lassen. Zur Verwendung die Blätter auf einem Küchenpapier ausbreiten und etwas trocken tupfen.

Ziegenfrischkäse

  • Den Ziegenfrischkäse haben wir in Form einer Rolle gekauft und jeweils zwei Scheiben mit ca. 20 g für jeden Burger abgeschnitten.
  • Den Ziegenkäse kann, muss man aber nicht vorher im Backofen grillen, damit er etwas zerläuft.
    Dazu die Käsescheiben auf einem Backpapier auf ein Backblech geben. Den Backofen auf Grill-Funktion von oben und maximal Hitze einstellen. Das Backblech auf die oberste Stufe in den Backofen schieben.
    Bitte beobachten, wie sich der Ziegenkäse verhält. Bei uns waren es ca. 4 Minuten, bis der Käse zerlaufen ist. Dann sofort aus dem Backofen nehmen.

Honigsenf

  • Zwei Teelöffel mittelscharfer Senf mit einem Teelöffel Honig in einer kleinen Schale vermischen. Je nach persönlichem Geschmack mehr Honig verwenden. Der Senf soll süß schmecken!

Feige schneiden

  • Die Feige, senkrecht in Wuchsrichtung in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Ziegenfrischkäse Feigen Burger zusammenbauen

  • Wenn alle Zutaten vorbereitet sind, die Burger Patties braten oder grillen.
  • Wer wiil, jetzt den Ziegenkäse grillen.
  • Die Burger Buns aufschneiden. Nachdem die Patties fertig gebraten sind, die Schnittflächen für jeweils ca. 1 Minute rösten.
  • Den Boden des Burger Brötchens mit der Guacamole bestreichen. Den Feldsalat darauf verteilen.
  • Das Patty auf den Feldsalat legen und mit den Zwiebeln garnieren.
  • Die Feigenscheiben über den Zwiebeln platzieren.
  • Den Ziegenkäse über der Feige verteilen.
  • Auf den Deckel des Burger Bun den Senf verteilen und neben den Burger legen. Den Burger servieren. Den Deckel mit dem Senf erst kurz vor dem Genießen auf den Ziegenfrischkäse legen und den gesamten Burger fest liebhalten!

Notizen

Tipps:
Alle Rezepte mit Burger: https://rezepte-silkeswelt.de/rezepte-mit-burger
  • Wer die zweite Hälfte der Avocado aufbewahren möchte, lässt den Kern in der Frucht. Luftdicht verpackt bleibt die Avocadohälfte im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch.
  • Das Rezept für die eingelegten roten Zwiebel findest Du im Rezept für den Black Bean Umami Burger auf meinem Blog. Diese brauchen aber mindestens einen Tag Vorlauf!
  • Wir empfehlen ein festes Burger-Brötchen wie unsere Burger Bun Italian Style. Die sind einfacher zu backen als Du vielleicht annehmen wirst und eine echte Bereicherung. 
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann teile es mit mir!Auf Instagram @Silkes_Welt oder #rezepte-silkeswelt!

Meine Kochhelfer* für einen selbst gemachten Burger

Wie baut man einen Burger richtig?

Beim Burger belegen solltest Du Dich voll auf Dein gewünschtes volles Mundgefühl konzentrieren. Die Reihenfolge der Zutaten entscheidet darüber wie Du später beim reinbeißen Dein Umami erleben wirst.

Beginnen wir mit der unteren Brötchenhälfte. Sie trägt alles was Du oben drauf packst und wird vom Fleischsaft schnell weich. Die Schnittflächen der Brötchen rösten, hilft da schon viel. Beginne unten mit einer Sauce wie Mayonnaise. Zu der passt auch immer gut ein Salat, der flächig ausgelegt das Brötchen abschirmt. Wenn Du vermeiden möchtest dass der Salat unter der Wärme des Patty leidet, kannst Du noch eine Schicht Tomate oder Zwiebel dazwischen packen.
Als nächstes kommt das Patty, mit einem Käse Deiner Wahl oben drauf. Der Käse unterstützt nicht nur den Geschmack, er hilft das rutschen der weiteren Zutaten möglichst zu verhindern. Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken sind Zutaten, die sich nur schwer zwischen den zwei Burger-Bun Hälften kontrollieren lassen, dafür aber auf dem warmen Käse gut halten. Wenn Du kein Käse magst, versuche es mit einer dickflüssigen Sauce auf dem Patty.Die obere Brötchenhälfte kannst Du noch gut mit einer weiteren Sauce bestreichen. Die Sauce hilft ebenfalls dabei lose Leckereien ein wenig fest zu kleben.

Wenn Du in den Burger reinbeißt, ist die oberste Sauce sozusagen das Vorzimmer zum kompakten Burger Geschmackserlebnis. Deshalb sollte sie süß sein und den Weg zum Patty vorbereiten. Ich nehme dafür gerne alternativ süßsaure Früchte, wie Pfirsich oder Ananas. Der Abschluss von jedem sensationell vollen Mundgefühl, das nur von einem guten Patty erzeugt wird, bildet der leicht bittere Salat zusammen mit der Mayonnaise. Das Fett der Mayonaise dient dabei als Geschmacksverstärker.

Wenn Du deinen Burger so belegst, passt eigentlich alles. Die Zutaten rutschen nicht herunter, da sie durch den Käse und die Saucen am Brötchen nahezu festgeklebt sind.
Jeder persönliche Burger ist anders. Wenn Du noch mehr oder unterschiedlich große Zutaten hinzufügen möchtest, solltest du noch eine extra Schicht Soße einbauen, um das Wegrutschen der Zutaten möglichst gering zu halten.

Das Rezept für die Burger Buns Italian Style findst Du hier (LINK)

Die gepickelten Zwiebeln findest Du im Rezept beim Black Bean Umami Burger (LINK)

Meine ausgewählten Gewürze* für den Ziegenfrischkäse Feigen Burger

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