Die schmecken nicht nur zur Faschingszeit!
Meine Apfelkrapfen nach Omas Rezept mache ich mit weniger Zucker und ohne Ei. Einfach leckeres Schmalzgebäck ganz ohne Fritteuse zu Hause selber machen. Entdecke mein Rezept mit Video.

Foto: Axel Collein | Pixel &Co
Die 5 beliebtesten Schmalzgebäck-Rezepte
Mein Rezept zur Herstellung der Apfelkrapfen
Zutaten
Teig
- 600 g Weizenmehl Typ 550
- 100 g weiche Butter, alternativ: vegane Butter oder Margarine
- 340 ml Milch , handwarm, alternativ: veganer Drink, Haferdrink, Mandeldrink
- 80 g Zucker
- 10 g Hefe
- 1 Prise Salz
Außerdem
- 3 Stück Äpfel
- Eiweiß, alternativ: 2 EL Wasser
- 1 Ltr. Pflanzenöl
Nährwerte
Vorbereitung
Für den Hefeteig empfehle ich eine Küchenmaschine mit Knethaken. Für die Apfelspalten tut man sich mit einem Apfelteiler leichter, ein Sparschäler, Messer und ein Schneidbrett sind obligatorisch. Zum Frittieren wird ein Topf und ein Schaumlöffel benötigt. Dazu am besten noch eine Rolle Küchenpapier bereitstellen.
Vorteig
Als erstes die Hefe mit etwas Zucker und Milch auflösen. 20 min. ruhen lassen.

Hefeteig
Das Mehl, Butter, Zucker und Salz mit der Küchenmaschine vermischen und langsam die Milch mit der Hefe hinzufügen und zu einem kompakten und festen Hefeteig kneten. Den Teig abgedeckt, eine Stunde im Backofen bei 30° C gehen lassen. (Das gelingt am einfachsten mit eingeschalteter Backofenlampe oder Auftaufunktion.)
Weil ich oft danach gefragt werde. Meine Empfehlung für Dich
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Äpfel
In der Zwischenzeit, die Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Die Spalten in dünne Scheiben schneiden. Es muss nicht gleichmäßig sein, da die Apfelstücke im Teig verschwinden. Wer es besonders süß mag, kann die Äpfel in 3 EL Zimt/Zucker-Mischung wälzen.
Fertigstellung
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage ca. 0,5 cm dick, rechteckig ausrollen. Die Äpfel gleichmäßig auf den Teig verteilen und an einer der längeren Kante frei lassen. An dieser wird die Apfeltasche geschlossen. Diese lange Kante mit Wasser einstreichen. Von der gegenüberliegenden, langen Kante den Teig beim Aufrollen vorsichtig über die Äpfel heben. Die Teigrolle sollte locker gewickelt werden, damit die Apfelstücke beim späteren schneiden mit dem Bindfaden nicht herausgedrückt werden.

Aufrollen
Von der gegenüberliegenden, langen Kante den Teig beim Aufrollen vorsichtig über die Äpfel heben. Die Teigrolle sollte locker gewickelt werden, damit die Apfelstücke beim späteren schneiden mit dem Bindfaden nicht herausgedrückt werden.Das Ende, das mit Wasser bestrichen wurde fest an die Rolle drücken. In ca. 3 cm breite Streifen schneiden und etwas gehen lassen.
Frittieren
Einen Topf mit dem Pflanzenöl erhitzen, mit einer Schöpfkelle die Hefeschnecke hineingeben. Sobald eine Seite richtig goldbraun ist wenden und die zweite Seite ebenfalls goldbraun werden lassen. Wie im Bild erkennbar sollte das heiße Fett auch zwischen den Teigschichten brodeln, dann wird die Mitte der Teigschnecke garantiert durchgebacken. Mit der Schöpfkelle die Apfelkrapfen herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
VORSICHT! Die Apfelkrapfen müssen richtig braun sein, sonst kann es sein, dass der Teig in der Mitte noch nicht ganz durchgebacken ist. Wer mag, kann die Apfelkrapfen jetzt noch in Zucker wälzen und dann warm oder auch kalt genießen.
Schau Dir mein Video zur Herstellung der Apfelkrapfen an

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So mache ich fluffige Apfelkrapfen
Alles beginnt mit einem herrlich fluffigen Hefeteig. Mit dem Apfelschnitzen bekommt die frittierte Hefeschnecke eine wunderbar saftige Füllung, deshalb sollte man mit dem Obst auch nicht sparen! Die Äpfel werden gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilt. An einer der längeren Kante den Teig frei lassen. Diese lange Kante mit Wasser und nicht wie meine Oma mit Eiweiß einstreichen und nun von der gegenüberliegenden, langen Kante den Teig aufrollen. Dann werden einzelne Scheiben mit einem Bindfaden aus der Teigrolle geschnitten und im heißen Fett ausgebacken.
Benötigt man eine Fritteuse für Apfelkrapfen?
Nein, ich nutze dafür einen kleinen Topf. Darin erhitze ich das Öl und backe meine Apfelkrapfen darin aus. Das funktioniert sehr gut. Wichtig ist, dass das Öl richtig heiß ist. Das kannst Du ganz einfach überprüfen. Ein Kochlöffelstiel ins Fett halten. Steigen sofort Bläschen auf, ist die Temperatur erreicht und das erste Schmalzgebäck darf hinein. Jetzt werden die Apfelkrapfen schön kross, weil nur sehr wenig Fett vom Teig aufgenommen wird. Wenn das Öl zu kalt ist, saugt sich der Teig mit dem Öl voll.

So kontrolliere ich die Temperatur vom Pflanzenöl
Alle meine Rezepte mit Schmalzgebäck haben eins gemeinsam, sie werden in siedendem Öl ausgebacken. Um die optimale Temperatur zu ermitteln, verwende ich dünne Holzstäbe, auch bekannt als Schaschlikspieße und halte es sehr kurz in das heiße Öl. Wenn sich innerhalb weniger Sekunden, kleine Luftbläschen an der Oberfläche des Holzspieß bilden, ist die richtige Siedetemperatur des Öls erreicht. Wenn die kühlen Teigstücke in das heiße Öl kommen, sinkt die Temperatur kurzzeitig, dann solltest Du die Probe noch einmal wiederholen und die Wärmezufuhr regeln, damit die Öltemperatur durchgehend gleich bleibt.
Was mit dem Fett vom Frittieren machen?
Gerade beim Backen von Schmalzgebäck bekommt das Pflanzenöl wenig Eigengeschmack. Deshalb muss man das Öl nicht wegwerfen. Damit ich es noch einmal nutzen kann, muss ich es filtern. Dafür nehme ich ein Sieb, dass ich mit Küchenkrepp oder einem Mulltuch auskleide. Da hinein gieße ich das Fett und filtere die grobe Verschmutzung raus. Wenn es nur noch leicht warm ist, kommt es in ein Schraubglas, so bewahre ich es bis zur Wiederverwendung auf. Das Pflanzenöl hat immer noch eine hell, goldene Farbe und unterscheidet sich kaum von frischem Pflanzenöl. Wenn es jedoch dunkel ist und unangenehm riecht, dann sollte man es nicht mehr verwenden. Ich nutze das gebrauchte Frittieröl für Bauernfrühstück, selbstgemachte Kartoffelchips oder auch für die panierten Austernpilze. Natürlich kann man es auch für weiteres Schmalzgebäck nutzen.

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Das Rezept hat genauso funktioniert. Danke!