Kartoffelpüree für bestes Mundgefühl und Aroma
Ein einziger Löffel davon versetzt mich jedes Mal zurück in Omas Küche: Dieses Kartoffelpüree schmeckt nach Heimat, Liebe und jahrzehntelanger Familientradition. Oma hat ihr Geheimnis nie verraten müssen, denn ich habe es mit eigenen Augen gelernt. Und bis heute verwende ich das Küchengerät, das einst ihr treuer Begleiter war. Das perfekte Kartoffelpüree – wie von Oma gelingt am besten mit mehlig kochenden Kartoffeln, einer großzügigen Portion Butter, warmer Milch und einer Prise Muskatnuss.
Schau gleich rein und finde heraus, warum in diesem Rezept ein Pürierstab niemals zum Einsatz kommen wird und wie ein Kartoffelpüree entsteht, das durch seine cremige Textur und sein intensives Aroma verführt und damit für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis sorgt.

Foto: Axel Collein | Pixel &Co
Mein Rezept für Kartoffelpüree – wie von Oma
Kochutensilien
Zutaten
- 0,5 kg Kartoffeln Weichkochend
- 125 g Butter kalt
- 150 ml Milch zimmerwarm
- 1 EL Gemüsebrühe
- Salz
- Muskatnuss
Zubereitung
Vorbereitung
- Die Kartoffeln mit einem Sparschäler komplett schälen. Schadhafte Stellen entfernen.
- Die Kartoffeln in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Butter in ähnlich große Würfel aufteilen.
Kochen
- Die Kartoffeln in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Die Gemüsebrühe dazu geben. Die Kartoffeln rund 10 Minuten auf dem Herd weich kochen.
- Das Kartoffelwasser abgießen und die Kartoffeln in eine Schüssel geben.
Kartoffelpürree
- Den Boden des Topfes mit Milch bedecken. Die Kartoffelpresse auf den Rand des Topfes setzen. Zuerst Kartoffelstücke in den Lochzylinder geben, dann Butterstücke darauflegen. Diese mit weiteren Kartoffelstücken bedecken. So weitermachen, bis der Zylinder ganz voll ist.
- Anschließend die Kartoffeln und die Butter durch die Löcher im Topf pressen, bis alles einmal durchgepresst ist. Wiederhole den Vorgang ein zweites Mal. So wird die Masse homogener und feiner.
- Das Kartoffelpüree wird perfekt, wie bei Oma, wenn man die Kartoffel-Butter-Masse einmal durch ein feinmaschiges Küchensieb streicht.
- Die restliche Milch mit einem Schneebesen unter das Kartoffelpüree rühren. So viel Milch hinzufügen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.Mit Muskatnuss und Salz abschmecken. Gutes Gelingen wünscht Rezepte-SilkesWelt.de
Nährwerte

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Kartoffelpüree – wie von Oma mit der Kartoffelpresse
Die Kartoffelpresse ist mein absolutes Lieblingswerkzeug für ein perfektes Kartoffelpüree – so, wie es einst meine Oma zubereitet hat. Von ihr habe ich auch den Spätzleschwob, eine klassische schwäbische Spätzlepresse, geerbt. Während viele einen Stabmixer bevorzugen, um Kartoffelbrei zuzubereiten, gelingt mir mit der Kartoffelpresse garantiert ein viel cremigeres Ergebnis.
Die hohen Drehzahlen der Messer bei einem Stabmixer zerstören die Kartoffelstärke, wodurch der Brei klebrig wird, man kann fast sagen: So klebrig wie Tapetenkleister. Die Kartoffelpresse hingegen zaubert eine wunderbar luftige, klümpchenfreie Basis, die die Butter perfekt aufnimmt. Beim anschließenden Passieren durch ein Sieb wird das Püree so fein, wie du es vielleicht noch selbst von deiner Oma kennst.
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Kartoffelpüree – wie von Oma mit viel Butter
Die Butter im Kartoffelpüree-wie bei Oma, erfüllt eine wichtige Aufgabe: Sie sorgt für die nötige Cremigkeit und bringt den Geschmack voll zur Geltung. Dabei bietet Butter noch einen weiteren Vorteil: Das im Fett enthaltene Wasser und Milchfett verbinden sich mit der Stärke der Kartoffeln zu einer seidigen, glänzenden Emulsion. Natürlich kann man auch andere Fettarten als Geschmacksträger für das Kartoffelpüree verwenden. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Geschmack gut zum gewählten Gericht passt. Ich greife zum Beispiel gerne auf Olivenöl oder einen würzigen Käse als Alternative zur Butter zurück.
Auch die Milch, die man zum Püree gibt, hat im übrigen die gleichen Eigenschaften. Mit zusätzlich etwas Sahne statt Butter erzielt man ebenfalls ein vergleichbar cremiges Ergebnis. So gelingt das Kartoffelpüree stets perfekt – ganz nach jedermanns Geschmack!

Weder Kartoffelbrei noch Kartoffelstampf
Kartoffelbrei oder Püree – ich finde, die Bezeichnung Kartoffelpüree passt besser zu meinem Rezept von Oma, auch wenn man in Süddeutschland umgangssprachlich oft „Kartoffelbrei“ für dasselbe verwendet. Es gibt einen feinen kulinarischen Unterschied, den man schmeckt: Ein Püree wird traditionell durch eine Presse gedrückt und zeigt sich dann herrlich fein und cremig.
Ein Kartoffelbrei oder -Stampf darf dagegen ruhig etwas bodenständiger und mit mehr Biss durch kleine Kartoffelstücke daherkommen. Das perfekte Kartoffelpüree – wie bei Oma, wird zusätzlich durch ein Sieb gestrichen.
Meine drei liebsten Rezepte mit Kartoffelpüree – wie von Oma
Kann man Kartoffelpüree auch ohne Butter machen?
Ja, man kann Kartoffelpüree auch durchaus ganz ohne Butter zubereiten. Am ähnlichsten zu den Eigenschaften der Butter ist dabei die Milch. Sie enthält ebenfalls Wasser und Fett und bindet die Stärke genauso gut wie Butter, sodass das Püree schön cremig wird. Wer keine Milch verwenden möchte oder darf, kann stattdessen das Kochwasser der Kartoffeln nutzen, um eine feine Cremigkeit zu erzielen. Das Kochwasser sollte man erst hinzufügen, nachdem die Kartoffeln zum ersten Mal durch die Presse gedrückt wurden.
Da Butter jedoch ein wichtiger Geschmacksträger ist, lässt sich das Aroma und das Mundgefühl nur schwer ersetzen. Eine Prise Zucker verstärkt die Aromen der Kartoffeln besonders und erlaubt es, weniger Salz zu verwenden.

Welche Toppings eignen sich für Kartoffelpüree?
Jeder Kartoffelbrei lässt sich wunderbar garnieren. Die Dekoration sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik auf dem Teller, sondern schafft auch einen reizvollen Kontrast zur cremigen Konsistenz. Je nach Jahreszeit bieten sich Schnittlauchröllchen oder glatte Petersilie als frische Begleiter an. Je nachdem, welches Gericht das Kartoffelpüree ergänzt, kann man es auch herzhaft verzieren – zum Beispiel mit Röstzwiebeln oder gerösteten Mandelscheiben oder kennst du geröstete Cashewkerne? Himmlisch!
Ein selbstgemachtes Kräuteröl oder eine Prise edelsüßes Paprikapulver bringen nicht nur einen schönen Farbkontrast, sondern auch ein spannendes Aromenspiel auf einePortion von dem cremigen Brei auf den Teller. Im Grunde genommen ist alles erlaubt, was man später auch zusammen mit dem perfekten Kartoffelpüree – wie von Oma, genießen möchte.
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