Saftige Rinderrouladen Rezept

Saftige Rinderrouladen


Rinderrouladen, mein traditionelles Rezept

Echte, deutsche Hausmannskost! Dazu zählen auch saftige Rinderrouladen. Ein leckeres Schmorgericht, das die ganze Familie an den Tisch holt.

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Tipps rund um die Rinderrouladen

So mache ich saftige Rinderrouladen

Was verbinde ich mit Rinderrouladen? Das ist ein saftiges Stück Rindfleisch, in das eine leckere Füllung eingewickelt wurde. Meine Oma hat die Rouladen mit einfachen Zahnstochern verschlossen und so mache ich das heute noch. Man kann sie auch mit Küchengarn wickeln oder spezielle Rouladen-Klammern nutzen. Da kannst Du das nutzen, was Du gerne verwenden möchtest. Doch bis es so weit ist, gibt es noch einige Fragen zu klären.

Ist Fleisch zu schmoren teuer?

Im Vergleich zum Preis, einem zarten Filet, ist das Fleisch zum Schmoren wesentlich günstiger. Das Schmorfleisch ist fester und muss länger gegart werden. Das kommt daher, dass es ein Muskelfleisch ist. Länger garen heißt nicht, dass es deshalb zäh wird. Im Gegenteil! Es gibt Dir die Freiheit, alles gut vorzubereiten.

Für Anfänger oder Küchenneulinge finde ich das perfekt. Denn im Vergleich zu einem Steak, das Medium oder Medium rare gegart optimal ist, kann man hier beim Garpunkt nichts falsch machen. Das Wichtigste ist wirklich der Faktor Zeit und damit auch Geduld. Oft werden Schmorgerichte noch besser, wenn sie zwei oder dreimal erwärmt werden. Daher keine Angst vor einem Schmorgericht und Omas saftige Rinderrouladen!

Aus welchem Stück Fleisch werden Rinderrouladen geschnitten?

Dafür wird gerne die Oberschale des Rinds verwendet. Das ist schön zart, solltest Du aber ein Stück Fleisch aus der Unterschale oder Hüfte bekommen, geht das auch. Das Fleisch sollte eine durchgängige Marmorierung aufweisen. Das sorgt für einen leckeren Geschmack.


Wie lange sollten Rindsrouladen schmoren?

Damit das Fleisch herrlich weich wird, brauchen die Rouladen Zeit. In einem großen Topf darf sie 2–3 Stunden schmoren. Das Fleisch sollte eine Kerntemperatur zwischen 75 und 80 °C haben. Vor dem Schmoren wird das Fleisch im Topf angebraten und dann mit Flüssigkeit aufgefüllt, bis die Rouladen bedeckt sind.

Rouladen im Backofen garen

Wichtig ist, dass die Flüssigkeit nicht kocht! Durch die hohen Temperaturen beim sprudelnden Kochen wird das Fleisch trocken und es werden keine saftige Rinderroulade. Die Flüssigkeit sollte leicht sieden. Dazu kannst den Topf mit den bereits angebratenen Rouladen im Backofen bei ca.160 – 180 °C im Backofen fertig schmoren. Kontrolliere, wie stark die Flüssigkeit siedet. Weniger ist hier mehr und Du bekommst garantiert saftige Rinderrouladen! Oder Du schmorst sie in einem großen Topf auf dem Herd. Das funktioniert auch.


Saftige Rinderrouladen Rezept über Nacht. Das perfekte Meal-Prep Essen

Oft bereite ich die Rouladen am Abend zu. Da habe ich genug Zeit und Geduld sie aufzuwickeln, anzubraten und dann mit Flüssigkeit zu schmoren. Oft schmore ich sie dann nur ein bis zwei Stunden. Dann schalte ich den Herd oder Backofen aus, lasse den Deckel darauf und die saftige Rinderrouladen dürfen über Nacht mit den Gewürzen durchziehen. Der Geschmack wird so noch besser und intensiver. Am nächsten Tag dürfen sie eine weitere Stunde schmoren. Wenn sie gar sind, lässt sich der Spieß oder Zahnstocher ganz leicht aus dem Fleisch ziehen. Bis dahin kümmere ich mich dann um die Beilagen.

Saftige Rinderrouladen aufrollen, so mache ich das im Video.

Mein kurzes Video. Soße zur Rinderroulade herstellen.

Mein Rezept für Omas saftige Rinderrouladen

Saftige Rinderrouladen Rezept

Saftige Rinderrouladen

45 Minuten
3 Stunden
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Silke
Kalorien 671 kcal
Fett 46 g
Eiweiss 46 g
Kohlehydrate 38 g
Rezept für 10 Stück

Zutaten

Rouladen

  • 2 kg Rouladen (10 Scheiben je 200g)
  • 600-650 g Zwiebeln
  • 200 g Speck
  • 80 g Petersilie
  • 10 TL Senf
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 10 Stück Zahnstocher oder Spieße
  • gemahlenen Pfeffer + Salz

Saucen

  • 1,5-2 Liter Gemüsebrühe oder Wasser
  • 1,6 kg Suppengrün (gemischtes Wurzelgemüse)
  • 150 ml Rotwein oder roter Traubensaft
  • 2 Stück große Zwiebeln
  • 2 Stängel Liebstöckel
  • 2 Blätter Lorbeer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 8 Stück Wacholderbeeren

Anleitungen

Vorbereiten

  • Wurzelgemüse in walnussgroße Stücke schneiden. Zwiebeln würfeln, Knoblauch grob schneiden.
    Rouladen auf ein großes Brett auslegen, wenn es unterschiedlich dick ist, dann solltest Du es platinieren. Dazu das Fleisch mit einer Frischhaltefolie bedecken und mit einer Pfanne oder einem anderen schweren Gegenstand platt drücken. Die Roulade sollte ca. 5mm dick sein.
    Petersilie fein schneiden. Speck fein schneiden.

Rouladen vorbereiten

  • Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln glasig dünsten. Speck dazu geben und auslassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Herd ausmachen und die Petersilie unterrühren.
  • Die Rouladen nebeneinander auslegen. Das Ende, dass dünner ist, direkt vor Dich legen. Alle Rouladen mit Senf besteichen, das letzte Viertel von der Roulade frei lassen. Die Zwiebelfüllung auf dem Senf verteilen und von dem dünnen Ende vor Dir aufrollen. Dabei die Seiten einklappen, damit nichts von der Füllung herausfällt.
  • Mit einem Zahnstocher verschließen.

Rouladen braten

  • Eine große Schmorpfanne oder Topf mit etwas Pflanzöl erhitzen. Dir Rouladen von allen Seiten anbraten. Vorsicht! Das Fleisch darf nicht kochen! Daher den Topf wirklich sehr heiß werden lassen.
    Wenn alle Seiten angebraten sind dürfen die Rouladen raus und das Wurzelgemüse kommt in den Topf.
  • Das Wurzelgemüse rösten und mit dem Wein ablöschen. Wieder rösten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Dann kommen Zwiebel und Knoblauch mit dazu. Die dürfen mitrösten. Dann mit Brühe ablöschen, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Die braunen Röstaromen vom Boden lösen.
    Sobald das Gemüse weich wird kommen die Rouladen inklusive des Saftes, der sich gesammelt hat, wieder in den Topf. Die ganzen Gewürze würfen jetzt mit dazu.
  • Mit Gemüsebrühe auffüllen bis die Rouladen bedeckt sind und abgedeckt 2-3 Stunden schmoren lassen. Das kannst Du auf dem Herd oder im Backofen. Vorausgesetzt der Topf ist für den Backofen geeignet.
  • Wenn das Fleisch weich ist, das erkennst Du daran, wenn Du auf das Fleisch drückst und es nachgibt, dann vorsichtig aus der Soße nehmen.
    Die Soße durch ein Sieb schütten und abtropfen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Wenn Du magst, kannst Du ein Esslöffel Stärke mit kaltem Wasser auflösen und die Soße damit binden. Dazu die Stärkemischung in die Soße einrühren. Lieber etwas weniger als zuviel! Mindestens 5 Minuten köcheln lassen.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann teile es mit mir!Auf Instagram @Silkes_Welt oder #rezepte-silkeswelt!

Meine Küchenhelfer* für die saftige Rinderrolade

Die Herstellung der Rinderrouladen in Bildern

Was zu Rinderrouladen dazu?

Alles, was Soße aufnimmt, ist für die Rouladen perfekt. Sei es Kroketten, Kartoffelbrei oder auch Nudeln. Klassisch gibt es ein leckeres Apfelrotkraut und Kartoffelbrei dazu. Rosenkohl, Speckbohnen, Erbsen und Möhren sind auch sehr lecker. Ein Wirsinggemüse kann ich mir auch sehr gut dazu vorstellen.
Diese Beilagen schmecken zu allen Schmorgerichten sehr gut. Zum Beispiel zu einem Sauerbraten oder auch einem gebratenen Tafelspitz, der oft verkannt wird.

Kann man Rouladen einfrieren?

Du kannst die Rinderrouladen ohne Probleme einfrieren, wenn noch etwas übrig bleibt. Wichtig ist, dass sie gut geschmort sind und eine Kerntemperatur von 70–85 °C hatten. Danach kannst Du sie abkühlen lassen und zusammen mit der Sauce einfrieren. Aber den Behälter nicht zu voll füllen, denn die Flüssigkeit dehnt sich aus und da könnte die Sauce überlaufen. Zum Auftauen einfach aus dem Froster holen und im Kühlschrank auftauen lassen, zur Verwendung nur noch erwärmen.

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