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Pulled pork

pulled pork (im Backofen)

„Zerrupftes Schwein“ im wahrsten Sinne des Wortes. Im Moment gibt es das überall zu kaufen und wer sich nicht dran traut, der ist gut damit beraten, sich nach einem fertigen Produkt umzusehen. Denn es ist wirklich ein Genuss. Doch ich möchte immer gerne wissen, mit was ich es zu tun habe. So kam es mir ganz recht, dass eine Fete bei uns ins Haus stand. Alles liebe Freunde, die mir einen Fehler verzeihen würden. Also haben wir angefangen uns zu informieren, wie so ein pulled pork gemacht wird. Eine tolle Seite dafür ist Grill-Guru. Hier haben wir viel gelesen und gelernt. Es werden viele Techniken gezeigt. Klar, bei so einem Essen ist die Qualität der Produkte enorm wichtig. Also haben wir uns daran gehalten dass pro Person ca. 200-250 gr Fleisch (Rohware) gerechnet wird. Da das Fleisch noch an Gewicht und Masse verliert und es dazu noch Salate etc. gibt, ist das recht realistisch.

Unsere Timeline:

  1. Tag: Fleisch kaufen. Wir haben uns für Schweinenacken entschieden. Er ist schön durchzogen und das garantiert dass das Fleisch saftig bleibt. Wir haben das Fleisch mit Senf eingerieben.    Darauf die Gewürzmischung (Magic Dust) gut verteilt.  Dies nennt man das Fleisch „rubben“. Normalerweise mache ich die Würzmischungen selbst aber ich wollte auf Nr. sicher gehen und habe eine Gewürzmischung gefunden, die Bio-Qualität hat. Mehr zu der Gewürmischung hier: K L I C K Anschließend wird das Fleisch straff in Frischhaltefolie gewickelt und verschwindet über Nacht (gut 12 Stunden / gern auch 24 Stunden) im Kühlschrank.
  2. Tag: Das Fleisch kommt gut zwei bis drei Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Es sollte nicht mehr sehr kalt sein. Den Backofen auf 110°C aufheizen und das Fleisch auf ein Gitter mit Auffangschale geben. Ein Bräter mit Einsatz tuts auch. Das Fleisch aus der Folie nehmen und drauf setzen. Nun setzen wir den Mob an. Das ist die Flüßigkeit, die über das Fleisch gegossen wird. Immer und immer wieder. Unser Mob bestand aus 500ml Ananassaft und 500ml Gemüsebrühe. Ein Fleischthermometer ist auch unumgänglich. Denn wenn das Fleisch zu heiß wird, kann es trocken werden. Außerdem seit Ihr auf der sicheren Seite. Denn nur weil Euer Backofen 110 Grad anzeigt, hat er noch lange keine 110 Grad! Das mussten wir auch lernen.
    Das Fleisch wandert nun auf die mittlere Schiene in den Backofen. Nach ca. 3-4 Stunden hat es eine Kerntemperatur von um die 60 Grad. Hier haben wir gestartet das Fleisch mit dem Mob einzupinseln. Das alle 45-60 Minuten für die nächsten 8 Stunden. Schaut immer wieder auf Euren Thermometer! Das Fleisch sollte die 92 Grad nicht wirklich überschreiten. Wenn Ihr damit fertig seit, darf das Fleisch (in Alufolie eingepackt) eine Stunde ruhen bevor Ihr es mit zwei Gabeln oder mit Barbeque Krallen auseinander zerpflückt.

pulled pork teller

TIP:

Wir haben erstmal die Hälfte zerpflückt und mit dem entstandenen Fleischsaft vermischt. Den Rest erst bei Bedarf. So bleibt es am Stück länger warm und falls doch ein größerer Rest übrig bleibt, den Ihr am nächsten Tag nicht essen möchtet, könnt Ihr in einfrieren. So habt Ihr für das nächste Fest schnell etwas leckeres parat. Oder wie wäre es mit einem pulled Burger? Dazu ein leckerer Krautsalat.

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